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Google Analytics 4 Measurement

GA4 - Ist jetzt die richtige Zeit ein- oder umzusteigen?

Es ist die Ankündigung des Jahres: “Google Analytics 4 wird Mitte des Jahres 2023 Google Universal Analytics ablösen” und gilt bereits jetzt als neuer Standard für Digital Analytics innerhalb der Google Marketing & Cloud Platform. Solltest du bereits mit der neuesten Version von Google Analytics 4 beginnen? Und wenn ja, welche Funktionen solltest du unbedingt implementieren? An dieser Stelle meine klare Empfehlung als Berater: JA! – du solltest spätestens Mitte 2022 mit der parallelen Einrichtung und Nutzung von GA4 beginnen.

Was ist Google Analytics 4?

Google Analytics 4 ist ein Web Analytics Tool, mit dem du den Datenverkehr z.B. auf deiner Webseite, innerhalb Deiner mobilen Anwendung (App) oder aber in deinem digitalen Kassensystem, Fernsehgerät oder ganz anderen „connected devices“ messen kannst. Google Analytics 4 wurde am 14. Oktober 2021, bis dato unter dem Beta-Namen „Google Analytics App + Web“ Property bekannt, als neuer Digital Analytics Standard innerhalb der Google Marketing Platform angekündigt.

Brauche ich Google Analytics 4? Wenn du Google Analytics in den nächsten Jahren weiterhin nutzen möchtest, empfehle ich dir bereits jetzt ein paralleles Set-Up anzugehen, historisch Daten zu sammeln und in den folgenden 12 Monaten zu evaluieren, welche Daten, Event-Trackings und Kennzahlen du benötigst, um dein Business noch erfolgreicher zu machen und deine strategischen Unternehmensziele zielführend zu messen. GA4 bietet gegenüber Universal Analytics ein qualitativ deutlich genaueres und umfassenderes Datenmodell und – viel wichtiger – ab Mitte 2023 werden keinerlei Daten in deinen Universal Analytics Propertys & Datenansichten mehr erfasst!

Die 10 größten Vorteile von GA4 kurz & übersichtlich für Dich zusammengefasst:

  • Datenqualität, Grenzwerte und Limits
  • Verbesserte Verfolgung der Customer Journey & optimierte Analyse der Nutzerbindung
  • Leistungsfähige Zielgruppenanalyse, soziodemografische Daten & Merkmale für deine Kampagnen
  • Verbesserung rund um Datenschutz, Datenlöschung & Tracking-Funktionen
  • Vereinfachte Einrichtung von Zielen und automatischen Ereignissen
  • Deutlich aussagekräftigere Visualisierung und zielorientiertes Berichtswesen
  • Flexible Gestaltung von Mess-Parametern (GA4 unterstützt 50 ereignisabhängige benutzerdefinierte Dimensionen und Metriken sowie 25 benutzerdefinierte Custom Dimensions)
  • Einfaches cross-domain und -geräteübergreifendes Web Tracking
  • In den GA4-Standardberichten wurde das Data-Sampling abgeschafft und du kannst unbegrenzt Daten erfassen. 
  • Via  Google Big Query hast du die Möglichkeit Terabytes an Rohdaten z.B. in deinem Data Warehouse oder Data Lake weiterzuverarbeiten. Big Query beginnt mit der Datenerfassung an dem Tag, an dem Du es mit deiner Property verknüpfst. Idealerweise solltest Du dies also gleich im Zuge des Set-Up von GA4 mit berücksichtigen

Google Analytics 4 hat zwei Möglichkeiten zur Durchführung von Analysen und Berichten – Standardberichte und die neuen Analyseberichte. Die Standardberichte in Google Analytics 4 basieren immer auf „unsampled“ Data. Hier können Nutzer Vergleiche und erweiterte Dimensionen anwenden, Ihre Berichte filtern, und das alles wird stets auf allen Daten ausgewertet.

Die Analyse, die bisher nur in Google Analytics 360 (Enterprise) verfügbar war, ist in Google Analytics 4 nun für jedermann verfügbar. Die neuen kostenlosen und erweiterten Analyseberichte sind die, mit denen die meisten Nutzer vermutlich ihre gesamte Zeit der Analyse und Berichterstellung verbringen werden. Hier können Nutzer benutzerdefinierte Berichte, Trichter und vieles mehr erstellen.

Weiterführende Übersicht bietet dir Googles Gegenüberstellung von GA4 vs. Universal Analytics oder du schaust direkt mal in den GA 4 Demo-Account.

Ist Google Analytics 4 datenschutzkonform nach DSGVO?

An dieser Stelle sei angemerkt, dass ich keinerlei Rechtsberatung leisten kann und daher hier lediglich “bestmöglich” einige aktuelle Stimmen der Branche reflektiere. Ob du GA4 gemäß DSGVO, GDPR, CCPA/CPRA, CNIL, TTDSG, ePrivacy und allen weiteren Datenschutzbestimmungen und Richtlinien einsetzen solltest – ich fürchte diese Entscheidung kann ich dir leider nicht abnehmen. Du solltest dazu die qualifizierte Beratung deiner Rechtsabteilung, deines Datenschutzbeauftragten oder deines Fachanwalts einholen. Hier also lediglich ein paar aktuelle Statements & Ressourcen der Branche, welche dir an dieser Stelle Orientierung, Transparenz und Information bieten sollen:

Was sind Cookies und was ist an Ihnen bedenklich?

Ein Cookie ist eine Datei, in der ein Teil der bekannten Daten zu einem Nutzer gespeichert werden. Der Ursprung des Cookies reicht bis ins Jahr 1994 zurück, wo sie zuerst einmal dazu verwendet wurden den Warenkorb Prozess in E-Commerce- bzw. Online-Shops abbilden zu können. 

In Cookies können tendenziell alle möglichen Benutzerinformationen gespeichert werden, je nachdem, welche Informationen die Website verfolgen will. Cookies ermöglichen auch das so genannte Remarketing, bei dem Nutzerinformationen von Marketing-Kampagnen über mehrere Touchpoints im Internet verfolgt werden. Genau dieses Verfolgen von Nutzern/Nutzeraktivitäten lässt Cookies international zunehmend ins Visier von Datenschutzbehörden geraten. Immer mehr Webseiten und immer mehr Online Anbieter nutzen immer mehr Cookies. Das Problem: Der Nutzer wird zunehmend transparent und gibt immer mehr sensible Informationen preis. Anbieter, die versiert genug sind verschiedene Informationen aus unterschiedlichen Diensten zu aggregieren, können sich ein detailliertes Bild davon machen, wer der Nutzer ist, was er mag und wie er mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit als nächstes handeln wird. Für das Marketing ist das natürlich von exorbitant hohem Wert, birgt allerdings auch zu jeder Zeit die Gefahr des Missbrauchs Das ist natürlich für das Growth Marketing von großem Wert, birgt aber auch die Gefahr wie z.B. in Skandalen um Cambridge Analytica bekanntgeworden.

Beispiel von verwendeten Cookies

Beispiel von verwendeten Cookies auf meiner Webseite

Sind Cookies gefährlich und schlecht? Cookies sind nicht per se schlecht und in vielerlei Hinsicht sind sie sogar recht nützlich. Sie können dazu beitragen Nutzern ein personalisiertes Erlebnis und damit Zeitersparnis und Mehrwert zu schaffen also Dinge zu vereinfachen. Welcher Nutzer empfindet es nicht als hilfreich wenn er in einem Formular die Die Option zum automatischen Ausfüllen verwenden kann oder seine Zugangsdaten nicht wieder und wieder eingeben muss. Vertrauenswürdige Webseiten verkaufen solche Cookie-Informationen nicht an Dritte oder missbrauchen die gewährten Informationen. Das Problem für den Nutzer liegt darin, dass er nicht weiß, was mit seinen sensiblen Daten passiert und die Fülle an Möglichkeiten lässt es schwierig sein herauszufinden, wo man bei Cookies die Grenze stecken sollte.

Das vermehrte Hauptproblem von Nutzern gegenüber Cookies ist also, dass sie ihre persönlichen Daten und damit ihre Privatsphäre geschützt wissen wollen. Da dieser Punkt in der heutigen datengesteuerten Welt so wichtig geworden ist, hat die EU 2018 ein Gesetz verabschiedet, das Websites verpflichtet, ihren Nutzern die Freiheit zu geben, Cookies eigenständig zu akzeptieren (Consent) oder abzulehnen. Nicht alle Cookies sind gleich.

1st Party vs. Third Party Cookies?

Das Problem liegt nicht darin, dass Websites Cookies verwenden, um sich an den Inhalt des Warenkorbs eines Nutzers zu erinnern. Problematisch wird es erst dann, wenn Nutzer über mehrere Webseiten, Dienste und Engagements hinweg verfolgt werden. Mit der Zeit sammeln sich nämlich wertvolle Informationen in den Cookies an, die viele persönliche Nutzerdaten enthalten, selbstständig lernen und durchaus granulare Nutzerprofile erstellen. 

Wenn Cookies Benutzer über mehrere Domains hinweg verfolgen, spricht man von so genannten Third-Party-Cookies. Diese Cookies sind es, die problematisch sind und z.B. für Remarketing-Kampagnen und andere Formen der Monetarisierung verwendet werden.

Wenn Cookies einzig und alleine auf der Webseite verwendet werden, auf der sich der Nutzer gerade befindet, spricht man von First-Party-Cookies. Erstanbieter-Cookies werden im Allgemeinen als „akzeptabler“ angesehen und helfen dabei, Nutzer-Passwörter zu speichern, Formulare schneller auszufüllen oder den Inhalt des Warenkorbs eines Nutzers  „aktiv“ zu halten.  First-Party-Cookies ermöglichen auch Google Analytics 4, Daten zu verfolgen und geht damit konform mit neuen Datenschutzgesetzen wie z.B. GDPR und dem California Consumer Privacy Act.

Was hat es mit dem cookieless Tracking in Google Analytics 4 auf sich? Die neue Version wird als datenschutzgerecht beworben und wurde so konzipiert, dass dein Web Tracking mit oder ohne Cookies (server-side) funktioniert. durch den Einsatz von Machine Learning und statistischer Aufbereitung fehlender Daten (Modellierung), ist GA4 sogar in der Lage entstehende Datenlücken automatisch zu füllen. Da die Entwicklungen rund um Cookies immer noch voranschreiten gibt es aktuell noch keine klare Aussage dazu, auf welche Art und Weise Nutzerdaten am besten erfasst werden sollten.

Muss ich weiterhin ein Cookie Consent Management Tool inkl. Banner einsetzen?

Kurz gesagt: Wenn du Digital Analytics Systeme wie z.B. Google Analytics 4, Adobe Analytics weiterhin cookie basiert nutzen willst, musst du weiterhin eine Consent Management Platform (CMP) nutzen! Das gilt aktuell übrigens weiterhin auch dann, wenn du andere Tech-Anbieter und Dienste wie z.B. Facebook, LinkedIn, Hubspot, Outbrain oder Cloudflare auf deiner Seite verwendest, die auf Cookies basieren und diese in der Regel ebenso weiterverarbeiten.  Du wirst erstaunt sein, wie viele das sind.

Es zeichnen sich bereits neue, softwarebasierte Lösungen ab, welche die Thematik gänzlich “neu denken” und künftig für Nutzer sicherer machen wollen. Hier könnte jentis.com künftig ein guter Ansatz sein.

Gibt es Alternativen zum Tracking neben Google, Adobe & Co.?

Um es einfach und übersichtlich zu halten und weil du selbst darüber entscheiden solltest, welche Daten und Informationen deiner Nutzer du erheben möchtest – hier eine Tabelle mit Alternativen:

Piwik Pro Fathom Plausible Matomo Eigene Server-Logdateien
cookie based cookie free cookie free cookie based & server side cookie free
Preis: Core Plan free (500k Seitenaufrufe) – Enterprise auf Anfrage Preis: ab $14/Monat (100.000 Seitenaufrufe) Preis: ab €9/Monat (10.000 Seitenaufrufe Preis: kostenfrei (auf deinem Server gehosted), ab € 19/Monat (cloud basiert) Preis: kostenfrei (in der regel auf deinem Server vorhanden)
Data hosted in: EU (Elastx) Data hosted in: Germany (Hetzner) Data hosted in: Germany (Hetzner) Data hosted in: EU (AWS New Zealand) Server Logs Data hosted in: abhängig von deinem Server/Host
Headquarters in: EU, Poland Headquarters in: Canada Headquarters in: Estonia Headquarters in: New Zealand Headquarters in: abhängig von deinem Serveranbieter/Host
Pro & Contra Pro & Contra Pro & Contra Pro & Contra Pro & Contra
User interface Benötigt kein Consent Banner Benötigt kein Consent Banner Crawl-Statistiken Crawl-Statistiken
Kein Data-Sampling Die Größe des Skripts ist sehr gering (daher ist es superschnell) Die Größe des Skripts ist sehr gering (daher ist es superschnell) Web Vitals Web Vitals / Event Logs
Schwierig in synergetischer Nutzung mit anderen Tools & Services Tracking Open Source Kein Data-Sampling Kein Data-Sampling
Deutlich weniger Möglichkeiten als GA4 High level analytics, dass ohne Cookies funktioniert High level analytics, dass ohne Cookies funktioniert Abhängig von Einrichtung, kein User-Consent notwendig Deutlich weniger Möglichkeiten als GA4
Verfolg keine Nutzeraktivitäten Verfolg keine Nutzeraktivitäten Keine Integration mit Google Ads (also keine PPC-Daten) und andere Google Services Keine Integration mit Google Ads (also keine PPC-Daten) und andere Google Services

Diesbezüglich lesenswert empfinde ich die folgenden Artikel von:

Wie funktioniert Google Analytics 4?

Google selbst beschreibt das Ziel des neuen Google Analytics 4 als Ansatz der nächsten Generation für „datenschutzfreundliches“ Web Tracking, Channel-Measurement und KI-basierte Vorhersage in einer einzigen Anwendung. durch die Anwendung von Googles fortschrittlichem Machine Learning kann das neue Analytics entstehende Datenlücken für Webseiten-Traffic, (Enhanced) E-Commerce und Nutzerverhalten schließen, ohne sich auf „Hits“ von jeder Seite zu konzentrieren.

GA4 konzentriert sich hauptsächlich auf die kanalübergreifende Messung von Datenpunkten, was bedeutet, dass Nutzer-Engagements über unterschiedliche Webseiten, Apps, Anwendungen und Geräte hinweg erfasst werden können. Google Analytics konzentriert sich dabei auf den Nutzer und vor allem auf die User Journey –  vom ersten Besuch bis zur endgültigen Konversion. Außerdem rückt GA4 das Thema „Nutzer-Ereignisse“ (Engagements) und weiterführende Parameter in den Fokus und beantwortet damit Fragen wie z.B. welche Aktivitäten Nutzer auf Webseiten/Apps vornehmen und wie sie mit Inhalten und Funktionen interagieren.  

Schließlich sorgt Machine Learning und statistische Modellierung (Signifikanz) dafür, dass Datenlücken geschlossen werden können, wenn Unternehmen nicht in der Lage sind, ihre Nutzer in Gesamtheit zu verstehen, weil sie sich beispielsweise gegen die Verwendung von Cookies bzw. die Datenerfassung entschieden haben. 

Der Bedarf an einer Lösung wie GA4 ergibt sich vor allem aus den aktuellen Entwicklungen rund um das Thema Datenschutz (wie GDPR und CCPA) und der zunehmend geringeren Validität herkömmlicher Analysesysteme. Viele Unternehmen, die das herkömmliche Universal-Google-Analytics verwenden, haben immer häufiger Probleme mit ungenauen oder fehlenden Daten resultierend aus der aktuelle Gesetzeslage geforderten Cookie-Einwilligungsoptionen.

Diagramm GA4 Measurement Protokoll

Diagramm, dass die Funktionsweise des Measurement Protokol in Google Analytics 4 erklärt

Das GA4-Measurement-Protokoll bedarf dabei einer Reihe von Regeln, die eine Webseite oder Anwendung befolgen muss, um darauf hin Ereignisdaten vom jeweiligen mit dem Internet verbundenen Gerät/System, direkt an die Google Analytics Server zu senden.

Wie bereits erwähnt, kann es sich bei diesem Gerät um eine Webseite, eine App, ein POS-System (Point of Purchase) oder einen Geldautomaten handeln. Dabei müssen wir jedoch Ereignisdaten gemäß dem Measurement-Protokoll formatieren, bevor wir sie den Google Analytics-Server senden können. Ohne eine solche Formatierung können wir keine Ereignisdaten an GA4 übertragen. Mittels Measurement-Protokoll können wir nach korrekter Formatierung & Parametrisierung dann geräteübergreifendes Tracking implementieren, Offline Konversionen online messen oder ganz andere Szenarien der Anwendung & Customer-Journey abbilden. GA4 arbeitet also federführend ereignisbasiert. Anstatt eine neue Sitzung zu erstellen, wenn ein Nutzer auf deine Webseite zurückkehrt, zeichnet GA4 alle Ereignisse auf, mit denen er insgesamt Interagiert.

Was sind UTM-Tracking Parameter und kann ich diese in GA4 weiterhin verwenden?

UTM-Parameter sind kurze Textcodierungen, die du zu deinen URLs (oder Links) hinzufügen solltest, um die Leistung deiner Webseite oder Kampagnen aus erster Hand zu verfolgen. UTM-Tracking Links bieten dir eine einfache, unkomplizierte und zuverlässige Möglichkeit, den Online-Traffic zu verfolgen und zu differenzieren. Sie werden zudem nicht durch Änderungen an Cookies von Drittanbietern oder externen Traffic-Technologien (z.B. Facebook-Pixel) beeinflusst.

UTM-Parameter funktionieren selbstverständlich auch weiterhin in Google Analytics 4 und es gibt sogar ein Paar Neuerungen: 

Parameter Dimension
utm_source Source

First user source

Session source

utm_medium Medium

First user medium

Session medium

utm_campaign Campaign

First user campaign

Session campaign

utm_term Manual term

Session manual term

First user manual term

utm_content Manual ad content

Session manual ad content

First user manual ad content

utm_source_platform *new Source platform

Session source platform

First user source platform

utm_creative_format *new Creative format

Session creative format

First user creative format

utm_marketing_tactic *new Marketing tactic

Session marketing tactic

First user marketing tactic

Wenn du beispielsweise über ein externes Social Network wie Facebook Nutzer auf deine Websites leitest, sollten UTM-Parameter ein wesentlicher Bestandteil deiner Marketing-Strategie sein.

UTM-Tags bieten dir drei wichtige Vorteile:

  • Sie helfen dir den Wert von Social Media Marketing Zielgruppen und Kampagnen zu verfolgen und den ROI zu messen
  • Sie liefern präzise Daten über Traffic-Quellen, Nutzerzugriffe und resultierende Erfolge
  • Sie ermöglichen es dir einzelne Posts oder aber Kampagnen im klassischen A/B-Testing-Stil zu testen

Was bedeutet Customer Journey?

Unter der Kundenreise (Customer Journey) verstehen wir die komplette Summe der Erlebnisse und Aktivitäten, die Nutzer im Umgang mit Deiner Webseite, deiner App, deinem Unternehmen und Deiner Marke machen. Anstatt nur einen einzelnen Teil einer Transaktion oder Nutzererfahrung zu betrachten, dokumentiert das Kundenerlebnis die volle Erfahrung und Zufriedenheit, ein Nutzer deiner Webseite bzw. ein Kunde deines Unternehmens zu sein.

Kann ich GA4 weiterhin auch im Google Tag Manager implementieren?

Google Tag Manager Logo

Der Google Tag Manager (GTM) bietet auch weiterhin eine einfache, templatebasierte Umgebung zur Installation von GA4 auf deiner Website/App sowie zur Erstellung weiterführender benutzerdefinierter Ereignisse, Parameter und dataLayer-Variablen.Mit dem GTM ist das Einrichten der GA4-Grundfunktionen weiterhin so einfach wie bisher: “Ein paar Klicks & Grundeinstellungen – Konto-ID einfügen – User-Consent & Datenschutzkonformität gewährleisten – Daten erheben. Warum der Google Tag Manager? Mittels einem Tag Management System können wir deine Anforderungen an Marketing Tags z.B. für Conversion-Tracking, Ereignis-Tracking und Remarketing oft schnell und kostengünstig implementieren oder aktualisieren. Der GTM bietet nahezu unendlich viele Möglichkeiten und gewährleistet viele Anforderungen bereits über das Portfolio der Community Template Gallery.

Kann ich die Daten aus Google Analytics weiterhin in Google DataStudio aufbereiten und visualisieren?

Ja, Google Data Studio bleibt auch weiterhin ein kostenloses Tool zur Berichterstellung und Datenvisualisierung. du kannst also auch weiterhin Daten aus verschiedenen Datenquellen konsolidieren, aufbereiten und visualisieren. Google Data Studio Logo

Mit Google DataStudio sparen wir dir und deinem Team Zeit und Geld. Wir erlangen zudem die Möglichkeit mittels Datenvisualisierungen schneller Antworten zu quantifizieren, Entscheidungen zu treffen und damit bessere Ergebnisse zu erzielen.

Software für die Visualisierung von Daten kostet schnell tausende von Euros. Mit Google DataStudio verfügen wir über eine einfache, kostenlose und benutzerfreundliche Plattform die den Funktionsumfang stetig erweitert und uns immer bessere Ergebnisse und Visualisierungen erzielen lässt.

Wie ich Dich als Consultant beratend und aktiv unterstützte

Als Digital Analytics Consultant liegt der Kern meiner Arbeit darin gemeinsam mit dir das Beste aus deinen Daten herauszuholen. Die Summe an auszuwertenden (ext. Link:) Dimensionen und Messwerten, die GA4 „Out of the box“ bereits bei einer Standard-Implementierung liefert, sind mannigfaltig. Nach meiner Erfahrung verlieren sich Anwender häufig ob der Datenvielfalt und noch häufiger werden lediglich Daten wie Sitzungen, Nutzer oder Trafficquellen als wesentliche Indikatoren (KPIs) herangezogen. Aber wie aussagekräftig sind diese Daten denn überhaupt? Und welche Werte sind für den Erfolg deines Unternehmens maßgeblich heranzuziehen?

Bevor ich anfing mich auf Dateninsights & Marketing Attributionsmodelle zu konzentrieren, habe ich bereits Webseiten (suchmaschinen)-optimiert. Dabei entdeckte ich schnell, dass immer mehr meiner Kunden en détail wissen wollten, welche Wirkung die einzelnen durchgeführten SEO-Maßnahmen haben und wie ihr Geschäftsmodell denn eigentlich davon profitiert. Eine Frage, die u.a. seit Googles Umstellung (ext. Link:) „not provided“ 2011 stetig kniffeliger geworden ist, gleichermaßen aber auch immer wieder viele Herausforderungen bietet.

Ich habe Google Analytics (bis 2005 unter dem Namen Urchin) von Anfang an geliebt und befasse mich nun bereits seit vielen Jahren recht intensiv mit den Produkten der (ext. Link:) Google Marketing Platform. Ich fand und finde es absolut spannend, wie einfach es ist Google Analytics einzubinden und Daten zu sammeln, erste Insights aus diesen zu generieren und dazuzulernen. Als stetige Herausforderung verstehe ich es dabei Kunden zu zeigen, wie sie ihre Nutzer und Daten verstehen lernen bzw. GA4 richtig anwenden können, um ihr Online-Marketing bzw. ihre digitalen Aktivitäten kosten- und nutzerorientiert zu verbessern.

„Errors using inadequate data are much less than those using no data at all.” Charles Babbage

Wie definiert sich meine Sicht-, Herangehens- und Beratungsweise an Dateninsights?

Als Schlüssel zum Erfolg sehe ich: Einfachheit und nicht Komplexität. Ich verfolge dabei das Ziel über den Tellerrand zu schauen und die Lernkurve stetig positiv aber auch anwendbar zu gestalten. Die Komplexität einzugrenzen, um uns nicht zu verlieren. Daten müssen wirklich nicht immer hochkompliziert sein. Jeder Kunde sollte in der Lage sein in die Materie Google Analytics einzusteigen und sich mit der Verwendung seiner Daten bzw. der Verbesserung seiner Kampagnen und Webseiteninhalte langsam aber stetig weiterzuentwickeln.

In meiner praktischen Wahrnehmung ist es besser sich auf das zu konzentrieren, was für die jeweilige Unternehmung funktioniert als zu versuchen, alles auf einmal zu beherrschen und jedes kleinste Detail zu messen. Vertraue darauf, dass du nicht alle Google Analytics Funktionen nutzen musst. Dafür gibt es viel zu viele! Investiere deine wertvolle Zeit darauf, was dir die besten Ergebnisse auf deine Fragen liefert – und das für eben genau die Aktivitäten und Maßnahmen, die du in deinen Online Marketing und Content Aktivitäten grade verfolgst.

Jeder kann (und wird) seine Website, seine Kampagnen und die digitalen Kanäle verbessern, indem er die in Google Analytics 4 bereits verfügbaren Daten verwendet. Sobald du anfängst zu verstehen was und wen du datenbasiert betrachtest (auch wenn das noch nicht perfekt ist), kannst du eine positive Veränderung deiner Ergebnisse (Ziele) erreichen.

„Errors using inadequate data are much less than those using no data at all.” Charles Babbage

Ich möchte erreichen, dass du mit deinen Daten erfolgreich bist. Ich möchte, dass deine Website rockt und deine digitalen Kampagnen und Inhalte Früchte tragen (konvertieren). Ich möchte dir dabei helfen deine Ziele zu erreichen und dein Business erfolgreicher zu machen!

Ich nähere mich der Analytik und den vielen Daten als kreativer Problemlöser. Es geht mir darum mit dir gemeinsam eine nutzerorientierte Lösung zu entwerfen, die sowohl elegant als auch effektiv ist. Ich nenne das „Customer JourneysFaction“.

Als ich anfing mit Google Analytics zu arbeiten, gab es kaum Bücher und lediglich eine Handvoll Blogs sowie Googles eigene (ext. Link:) Supportseiten. Es war oft ein Abenteuer und enorm viel Learning by Doing und Trial & Error. Die Dinge brauchen Zeit, aber es ist immer wieder möglich und spannend Antworten zu finden und „Probleme“ zu lösen. In meiner bisherigen Laufbahn habe ich Schulungen für Google durchgeführt und viele namhafte Unternehmen bei aufwendigen Google Analytics Implementierungen oder Optimierungen unterstützen dürfen. Ich liebe es mittels Daten-Insights Geschäftsmodelle kennen- und verstehen zu lernen, Kunden dabei zu helfen Problemlösungen zu entwickeln und spannende Antworten auf Businessfragen und Hypothesen zu quantifizieren.

Meine Fokussierung gegenüber der Datenvielfalt

Daten sind mehr als nur die Erstellung eines Berichts oder das vermeintliche Ablesen und Interpretieren von ein paar Kennzahlen. Es geht darum die Nutzerperspektive(n) zu verstehen und zu ebnen, welche Fragen du stellen muss und wie du (datenbasiert) die Antworten darauf findest.

„If you do not know how to ask the right question, you discover nothing.” W. Edward Deming

Ich kombiniere die praktische Anwendung, d.h. Fehlerbehebung (hochwertige Daten bzw. korrektes GA4 Set-Up), die fortgeschrittene Implementierung (Fehlervermeidung via fortgeschrittenen Einstellungen, Google Tag Manager & dataLayer.push), Berichterstellung und Visualisierung sowie den Wissenstransfer. Das hilft dir dabei interne Kapazitäten aufzubauen und die richtigen Fragen zu stellen. Grundgerüst dabei ist ein Measurement Plan, der deine wichtigsten Unternehmensziele in Kennzahlen, Dimensionen und Messwerte, Parameter und damit Lerneffekte übersetzt. Der Measurement Plan ist Framework und Dokumentation zugleich und bietet zu jeder Zeit 100% Transparenz und Aufschluss über deine individuelle Google Analytics Konfiguration.

Ziele, die ich gerne mir dir gemeinsam realisieren würde

Daten in aussagekräftige Einblicke transformieren

Daten per se sind nur Informationen! Das verwandeln dieser Daten in echte Erkenntnisse und Antworten ist der knifflige und herausfordernde Teil. Wir spezifizieren Datenanforderungen und kombinieren gemeinsam die Nutzerfragen (Pain-Points), um uns Antworten aus Google Analytics und anderen Datenquellen zu ebnen. Wir reflektieren und hinterfragen, wie wir zu unseren Schlussfolgerungen gekommen sind und ebnen gemeinsam Wege, um die nächsten Schritte der zu generierenden Daten-Insights zu quantifizieren.

Google Analytics-Implementierung auf dem neuesten Stand halten

Ich informiere Dich frühzeitig über bevorstehende Veränderungen und involviere Dich stetig in Gedanken/Entscheidungen, die deine Daten von Zeit zu Zeit genauer und für dein Business Model zielführender machen. Ich arbeite Spezifikationen aus und begleite/implementiere Änderungen, so dass du dich im Kern voll auf dein Marketing, das Wachstum und deine Unternehmung konzentrieren kannst.

Return on Investment

Stakeholder und Führungskräften zeigen, welchen Wert digitale Kampagnen und Aktivitäten für das Unternehmen haben. Lernen zu bestimmen, wie viel du wo und in welche Kampagnen und Aktivität ausgeben solltest. Ebnen, wie deine Nutzer ideal zu erreichen und deren Bedürfnisse zu bedienen sind (Customer Journey Tracking und Attribution). Das definiere ich als Kernziel unserer Zusammenarbeit. Ich möchte dir dabei beratend zur Seite stehen! Technische Probleme korrigieren, welche die Datenqualität (Persistenz) gefährden. Datenpunkte aussortieren, die uns nicht weiterbringen. Aussagekräftige Visualisierungen und Dashboards erstellen, die Dich und dein Team wirklich im “daily doing” weiterbringen.

Eines ist sicher: Das Ganze wird ein spannendes und herausforderndes Frage- und Antwortspiel, was sein Level stetig erhöht und nie langweilig wird.

Analytics Workflow & Next Steps

  • Audit: Wir gehen detailliert auf die Datenhistorie bzw. Datenschwachpunkte und Tracking-Probleme deiner bisherigen Universal Analytics Implementierung ein und ergründen, was Dich von vertrauenswürdigen, aussagekräftigen und unverfälschten bzw. Möglichst detaillierten Daten abhält
  • Strategie/Measurement Plan: Wir definieren gemeinsam Webseiten, Nutzer und Projektziele und dokumentieren die Strategie in einem sich stetig weiterentwickelten Measurement Plan
  • Implementierung: Wir koordinieren eine zielgerichtete GA4-Implementierung und sorgen dafür, dass alle Beteiligten eine gemeinsame Sprache sprechen und gemeinsam (datenbasiert) hinterfragen, lernen und sich weiterentwickeln. Dazu nutzen wir Google Analytics 4, den Google Tag Manager und ggf. weitere Tools/Services, welche uns benötigten Daten-Insights (z.B. SEO-Monitoring) ebnen
  • Optimierung: Wir überwachen neue Anwendungen, Contents, Bausteine oder Kampagnen via Datenerfassung (“data informed” bzw. “data driven” Growth Marketing). Wir gewährleisten Genauigkeit und Tiefe, verfeinern und stellen sicher, dass alle Teams/Stakeholder Ihre Arbeit verbessern und den Umsatz bzw. die Ziele kontinuierlich steigern können
  • Google Analytics Seminar & Workshop: Wissenstransfer & Erklärbär für dein(e) Team(s)
  • Übern Tellerrand: Wir nehmen uns Zeit Einblicke und Daten in das Verhalten deiner Nutzer zu evaluieren. Wir ebnen und quantifizieren Daten, die uns Aha-Erlebnisse ebenso sowie neue Sicht- und Denkweisen ermöglichen – und manchmal auch einfach nur im Nonsens enden dürfen. Trial und Error sollte von uns als heuristische Methode zur Problemlösung und Innovationsansätzen verstanden, geliebt und gelebt werden dürfen.

Die wichtigste Voraussetzung bringe ich mit: Neugier – und die Bereitschaft dein Business Model verstehen zu lernen und Antworten auf deine Businessfragen (Hypothesen) zu finden. Let’s rock!  🚀

„What gets measured, gets managed.” Peter Drucker 

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